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DIS-Erfolgskriterien

ISO 26000, Erfolgskriterien für den DIS (Draft International Standard)

Aufbauend auf dem Inhalt des ISO 26000 CD (Komitee-Entwurf) vom Dezember 2008 und den verschiedenen Kommentaren der ISO-Mitgliedsorganisationen und D-Liaison-Organisationen und unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Anwenderbefragungen (von IISD  und durch den “Quick user survey”) zielen die hier formulierten Anforderungen darauf ab, den Entwurf des DIS zu unterstützen.

Die Erfolgskriterien sind als „Anforderungen“ formuliert. Die Liste enthält nur ganz wesentliche Kriterien und beansprucht nicht, vollständig oder allumfassend zu sein. Zunächst werden einige Anforderungen an das Projektmanagement genannt und dann die auf den Inhalt des DIS bezogenen, wobei zu betonen ist, dass Projektmanagementanforderungen auch zu Änderungen der textlichen Inhalte führen können.

Es wird davon ausgegangen, dass diese Anforderungen helfen werden, den „Markterfolg“ des Leitfadens ISO 26000 abzusichern, indem eine Dokumentenqualität entsteht, die ein ISO-Standard verdient. Mit anderen Worten: wenn diese Anforderungen nicht berücksichtigt werden, wird der Leitfaden viele Diskussionen auslösen, die ihm selbst und der ISO als Organisation schaden werden.

Wenn der DIS gegen Ende des Jahres 2009 verfügbar ist, wird zu analysieren sein, inwieweit er die genannten Anforderungen erfüllt.

Folgende Word-Dokumente können heruntergeladen werden:

Zusätzlich ist Annex 2 im Volltext (Erfüllung der Anforderungen der Design Specification und damit des New Work Item Proposals hier weiter unten  abgebildet.

Ref#

 

Anforderung

Begründung

P1

Konsistenzprüfung zu verwendeten Schlüsselbegriffen wie “Relevanz”

Die Qualität einer Norm generell, und die einer ISO-Norm insbesondere, erfordert, dass Schlüsselbegriffe im ganzen Dokument konsistent (einheitlich und logisch schlüssig) verwendet werden. Andernfalls werden die Nutzer verwirrt und die Anwendung der Norm leidet darunter. Für den Begriff „Relevanz“ wurde diese Prüfung durchgeführt, siehe Annex 1.

Empfehlung: Feststellung aller Schlüsselbegriffe und Überprüfung des Dokuments auf gleiche Weise.

P2

Der DIS-Entwurf sollte die Anforderungen der Design Specification erfüllen (Dok N049) einschließlich seiner Anhänge, zu denen auch das NWIP gehört (New Work Item Proposal, Vorschlag eines neuen Normungsvorhabens).

 

 

Die Entwurfs-Spezifikation beschreibt das Soll-Projektergebnis. Sie wurde bei einem der ersten Treffen der Arbeitsgruppe WG SR im Konsens verabschiedet. Es gilt als selbstverständlich, dass der DIS-Entwurf gegen die Anforderungen der  Entwurfs-Spezifikation geprüft wird.

Annex 2 zum vorliegenden Dokument listet die Anforderungen aus dem NWIP und bietet eine erste Einschätzung, inwieweit diese erfüllt sind.

 Empfehlung: Der DIS-Entwurf sollte gegen die Anforderungen der Entwurfs-Spezifikation geprüft werden, bevor er zur 5-monatigen Umfrage (mit Abstimmung) versendet wird

P3

Anpassung des Scopes (Anwendungsbereich und Zweck) am Ende der Entwurfsarbeiten, sodass dessen dem Inhalt des Dokuments entsprechen

Empfehlung: Vollzug dieses normalen Schrittes der Entwicklung einer ISO-Norm am Ende der DIS-Entwurfsarbeiten

 

 

P4

Durchführung eines Beta-Tests unter der Schirmherrschaft von ISO

 

 

 

Bei derart komplexen ISO-Projekten ist es ein normaler Schritt, einen professionellen Praxistest mit einer gut definierten und repräsentativen Anzahl von Teilnehmern durchzuführen. Diese Empfehlung ist u.a. in den BIAC-Kommentaren enthalten; BIAC ist das Wirtschafts- und Industrie-Beratungsorgan der OECD (Business and Industry Advisory Council to the OECD). Der unschätzbare Wert besteht darin, dass die Ansichten von  Sozialverantwortung praktizierenden Organisationen in Erfahrung gebracht und zur weiteren Verbesserung des Nutzens des Dokuments verwendet werden können.
Die DIS-Phase ist die letzte vernünftige Gelegenheit im ISO-Entwicklungsprozess für einen Beta-Test.

Empfehlung: Spezifikation eines Beta-Tests und dessen Durchführung zeitlich parallel zu den Entwurfsarbeiten am DIS, also idealerwiese VOR der Befragung der ISO-Mitglieder zum DIS: dann können die Ergebnisse noch rechtzeitig in den DIS-Entwurf eingebracht werden.

P5

Falls der Anspruch aufrecht erhalten wird, „für alle Arten von Organisationen anwendbar“ zu sein

 

In diesem Fall sollte im Leitfaden ISO 26000 ausdrücklich ausgeführt werden, dass er für alle Arten von Organisationen anwendbar ist: öffentliche und private Gesellschaften, große und kleine Unternehmen, Regierungen und Verwaltungsbehörden, Stiftungen und akademische Einrichtungen/Institute, Nicht-Regierungs-Organisationen, Arbeitnehmervereinigungen und andere Einrichtungen.

 Wie aus Ref# T4 abgeleitet werden kann, würde dies eine umfangreichere Neugestaltung des bisherigen Textes erfordern, auch, um ihn für kleine und mittlere Organisationen anwendbar zu machen.

Empfehlung: falls so entschieden wird, sollte ein neuer Zeitplan für die Fertigstellung des Projektes aufgestellt werden einschließlich einer größeren Neugestaltung des Textes.

P6

Handhabung der “allgemeinen/übergreifenden Kommentare; Feedback an die Kommentierenden

 

 

Das Kommentierformblatt unterscheidet allgemeine, technische und editorielle Kommentare. Allgemeine Kommentare verdeutlichen meist größere Bedenken, von denen viele nicht das erste Mal vorgebracht wurden. Ein Hauptzweck der CD-Umfrage bestand darin, insbesondere die gravierenden Kommentare zu erhalten, damit sie bei der künftigen DIS-Umfrage nicht abermals vorgebracht werden müssen. Deshalb sollten die Kommentierenden eine Rückäußerung zu ihren allgemeinen Kommentaren  erhalten, wie diese beim Entwurf des DIS berücksichtigt werden.

Es wäre für das Ansehen des Projektes und seiner Arbeitsverfahren einfach zu schlecht, wenn die gleichen gravierenden Kommentare bei der DIS-Umfrage abermals vorgebracht werden müssten.

Empfehlung: Nutzung der Spalte 7 des Kommentierformblattes, um die Behandlung der allgemeinen Kommentare zu dokumentieren.

 

 

 

 

 

 

T1

Umfang des Dokuments

 

 

Die gleichbleibende Anzahl konsistenter und substantieller Kommentare zu diesem Kritikpunkt macht auf überzeugende Weise deutlich, dass ein Umfang von über 100 Seiten als beschwerlich empfunden wird und kleine und mittlere Unternehmen zeigten keine Bereitschaft, alle Details zu studieren, vor allem nicht diejenigen, die nur lokal handeln.

Empfehlung: entweder den Umfang auf max. 50 Seiten reduzieren, indem der Text vollständig überarbeitet wird, oder den Handbuch-Charakter beibehalten und es einvernehmlich als ISO Technischen Bericht veröffentlichen.

T2

Änderung des Anspruches, dass alle Kernthemen für alle Organisationen relevant sind

 

 

Der gegenwärtige Anspruch besteht darin, dass alle Kernthemen (core subject) für alle Organisationen einschlägig (relevant) sind, wohingegen die Klein- und Mikro-Organisationen, die sich an dem Quick User Survey beteiligten, dies ablehnten.

Empfehlung: klar und deutlich aussagen, dass die Organisation selbst über die Relevanz eines Kernthemas zu entscheiden hat.

T3

Regierungen, in Bezug auf die Anwendbarkeit und Nützlichkeit für alle Arten von Organisationen

 

 

Der vorliegende Text des Komitee-Entwurfes schließt Regierungen aus, wohingegen sie logischerweise einzubeziehen sind, wenn es um “alle Arten von Organisationen” geht.

Empfehlung: entweder Regierungen in den Anwendungsbereich des Leitfadens einbeziehen, oder eine Definition des Begriffes „Organisation“ aufnehmen und einheitlich im ganzen Text verwenden, die Regierungen nicht als Organisationen definiert.

T4

Kleine- und mittlere Organisationen (SMO), in Bezug auf die Anwendbarkeit und Nützlichkeit für alle Arten von Organisationen

 

 

Der vorliegende Text des Komitee-Entwurfes wird von SMO nicht als anwendbar oder nützlich angesehen, d.h. von kleinen (bis zu 50 Personen) und mittleren (bis zu 200 Personen) und insbesondere von Mikro-Organisationen (bis zu 10 Personen).

Empfehlung: entweder SMOs vom Anwendungsbereich des Leitfadens ausschließen und dies als Abweichung von den Anforderungen der Design Spezifikation N049 festhalten, oder eine Definition des Begriffes „Organisation“ für den Gebrauch innerhalb des ISO 26000 einführen, der kleine und mittlere Organisationen ausschließt.

T5

Stakeholder Definition

 

Ein Stakeholder (“interessierter Kreis”) ist nicht eine zufällige oder bestimmte Einzelperson oder Gruppe, die den Anspruch erhebt, ein Stakeholder zu sein. Vielmehr muss ein Stakeholder sowohl von den Handlungen einer Organisation betroffen sein, als auch den Willen haben, mit der Organisation positiv zusammenzuarbeiten.

Empfehlung: entsprechende Änderung der Definition

T6

Über die Gesetze hinaus gehen

 

Für Organisationen, die in Ländern agieren, in denen es Gesetze und Durchführungsverordnungen zu gesellschaftlicher Verantwortung gibt und diese Teil der Kultur sind und ihre Durchsetzung gewährleiset ist, wird es schwer sein Gründe zu erkennen, weshalb sie über den gesetzlichen Rahmen hinaus gehen sollten.

In anderen Ländern hingegen kann das Über-den-gesetzlichen-Rahmen-Hinausgehen ganz im Sinne des Leitfadens ISO 26000 sein.

Empfehlung: Modifizierung dieser Anforderung derart, dass der Leitfaden ISO 26000 die unterschiedlichen Regelungstiefen von Gesetzen, Durchführungsverordnungen und Inkraftsetzungsmechanismen in Ländern anerkennt, wo er angewendet werden könnte.

T7

Verhinderung der missbräuchlichen Nutzung von ISO 26000 als Handelshemmnis

 

Im ISO 26000 selbst sollte explizit ausgesagt werden, dass er kein Standard im Sinne des WTO-Abkommens zum Abbau Technischer Handelshemmnisse (WTO Agreement on Technical Barriers to Trade) ist; dies betrifft die Einleitung, Zeilen 120 und 121 sowie den Anwendungsbereich (Scope) Zeilen 174 und 175.

Empfehlung: Hinzufügung dieser expliziten Aussage zum Anwendungsbereich

T8

Certification: clarify doubtless that ISO 26000 as a guidance standard does not contain requirement and can’t be used for certification

Zunächst hieß es im Anwendungsbereich, dass der Leitfaden “…nicht für Zertifizierung vorgesehen…” ist. Dann wurde die Formulierung ergänzt zu „…ist weder für Zertifizierung vorgesehen noch geeignet…“.

Beide Formulierungen stellen die Zielsetzung des Dokuments fest, sagen aber nicht in aller Klarheit, dass Zertifizierung gegen einen Leitfaden technisch schlechterdings nicht möglich ist: es bleibt dem Anwender überlassen, was er mit dem Dokument macht, einschließlich der Option, dagegen zu zertifizieren. Insofern ist es keine Überraschung, dass erste solche Beispiele auftauchen, siehe http://www.iso26000estimation.com/html/misuse_of_iso_26000.html , wo Zertifizierung zu ISO 26000 angeboten oder unter den Oberbegriffen Zertifizierung und Management System Standards aufgeführt wird bzw. wurde (wie z.B. bei NSAI, dem irischen ISO-Mitglied, auch wenn im weiteren Text gesagt wird, dass man keine ISO 26000 Zertifizierung anbietet; siehe http://www.nsai.ie/iso/ 2009-04-29, was auch im
Annex 3 zum vorliegenden Dokument wiedergegeben ist.

Die meisten derartigen Fälle entstehen aus Unkenntnis, trotz der recht guten ISO- Informationspolitik. Das Bedürfnis, mit Zertifizierung Einnahmen zu erzielen, scheint solche Angebote hervorzubringen.

Eine Klarstellung in der Einleitung wäre nicht ausreichend, weil die Einleitung eines ISO-Standards nur erläuternden Charakter hat.

Empfehlung: dem betreffenden Teil des Anwendungsbereichs (Scope) eine Anmerkung hinzufügen, die lautet
Anmerkung: jede derartige Handlung  ist ein Missbrauch des ISO 26000“.

T9

ISO 26000 ist ein Leitfaden
(a
guidance standard)

Im ISO 26000 selbst das Dokument als “Dieser Internationale Standard …” zu bezeichnen…; es gibt keinen Sinn, wiederholt zu erwähnen, dass es sich um einen „Internationalen Standard“ handelt, zumal es allgemeine Kenntnis ist, das ISO internationale Standards/Normen herausgibt, aber es gibt einen guten Sinn zu betonen, dass der ISO 26000 etwas Besonderes ist, nämlich ein Leitfaden (Guidance Standard).

Empfehlung: wo auch immer nötig, das Dokument als „Leitfaden“ („Guidance Standard“) bezeichnen

T10

Sprache: leicht u verstehen, ohne Redundanzen, nicht geschwollen und ohne Unterstellungen

 

 

Besonders kleine und mittlere Organisationen beurteilen den Text nicht als “leicht verständlich”. Der Zusatz „gesellschaftliche Verantwortung betreffend“ erscheint allein im Anwendungsbereich 6 Mal und 12 Mal im ganzen Dokument, wobei doch das ganze Dokument von gesellschaftlicher Verantwortung handelt.

Viele Kommentare stellen redundante Formulierungen fest. Die Qualität eines ISO-Standards erfordert aber einen redundanzfreien Text.

Empfehlungen: A) den Text so überarbeiten, dass er ermutigend, redundanzfrei und leicht verständlich wird, B) den Entwurf des DIS vor seiner Veröffentlichung von einem Sprachspezialisten Korrektur lesen lassen, der bislang nicht mit dem Projekt befasst war und C) einen Test mit einem Sample von 100 speziell ausgesuchten möglichen Nutzern durchführen

T11

Vermeidung unbestimmter Begriffe wie

  • „Gesundheit und allgemeiner Wohlstand“, oder
  • Internationale Verhaltensnormen

Ein ISO Standard darf keine unbestimmten Begriffe enthalten.

Allgemeiner Wohlstand (welfare of society) ist ein undefinierter Begriff und dürfte so viele verschiedene Interpretationen finden wie man Personen befragt; deshalb ist es leicht auszusagen, dazu einen Beitrag zu leisten, aber auch ohne inhaltlichen Wert.

Zum Beispiel kann eine Organisation leicht argumentieren, dass die Beschäftigung einer Person ihr selbst und/oder ihrer Familie Einkommen verschafft und somit ihr Lebensunterhalt ein Beitrag zum allgemeinen Wohlstand ist.

Ferner darf es keinen Irrtum darüber geben, dass „Gesundheit und allgemeiner Wohlstand“ die allervorderste Verantwortung des Staates ist. Diese Begriffe, wie z.B. in den Zeilen 93 und 94 oder 248 müssen entfernt werden wo immer sie im Dokument vorkommen, einschließlich in der Definition von „gesellschaftlicher Verantwortung“. Es handelt sich hier um eine viel zu umfassende Zielsetzung, um von einer Organisation auch nur versuchsweise erreichbar zu sein.

Empfehlung: undefinierte Begriffe entfernen oder ersetzen; das Dokument auf weitere derartige Begriffe untersuchen und diese ebenfalls entfernen oder ersetzen 

T12

Schlüsselbegriffe und –verben müssen in allen Sprachfassungen die gleiche Bedeutung haben

 

  • Stakeholder
  • Social vs. gesellschaftlich
  • Welfare of society
  • should

Nur als Beispiel:

  • stakeholder” heißt auf Deutsch “betroffene Kreise”, was wirklich  “betroffene Kreise” bedeutet und nicht nur “interessierte Kreise”;
    Im Spanischen sind das "las partes interesadas“, was zurück ins Englische „interested parties“ ergibt
     
  • Sozial“  kann sich sowohl auf eine Einzelperson beziehen oder auf die ganze Gesellschaft; im Deutschen sind beide Bedeutungen möglich, wobei zur besseren Unterscheidung für die letztere „gesellschaftlich“ verwendet wird, was ins Englische zurück “societal” wäre
     
  • “Welfare of society” wird inhaltsgleich im Spanischen mit “bienestar  de la sociedad” wiedergegeben; im Deutschen kann man von “gesellschaftlichem Wohlstand” oder “Wohlstand der Gesellschaft” sprechen, was aber beides ungebräuchlich ist; eine inhaltsgleiche Übersetzung wäre “allgemeiner Wohlstand”, was zurück ins Englische “general welfare” ergibt
     
  •  “should” ist  “sollte” im Deutschen und “debería” auf Spanisch
    “could” ist “könnte” und “podría”
  • “may” ist “kann” und “puede”

Es würde Riesenunterschiede im Verständnis des ISO 26000 geben, falls Schlüsselbegriffe und –verben mit unterschiedlichen Inhalten übersetzt würden.

Empfehlung: die Schlüsselbegriffe und –verben auflisten und eine einvernehmliche Übersetzung anfertigen, bevor die diversen Translation Task Forces ihre Übersetzungsarbeiten beginnen

 

ISO 26000, success criteria for the DIS (Draft International Standard)
Annex 2
Checking ISO 26000 CD against the Design Specification as given in N049

Here: against the NWIP which is referred to in the N049 annex and thereby inherently part of the Design Specification.

Requirement of NWIP, starting with its Annex A
item 1, “Scope of the standard”

Conjecture on whether ISO 26000 CD fulfills these requirements

assists organizations in addressing their social responsibilities while respecting cultural, societal, environmental and legal differences and economic development conditions;

yes

provides practical guidance related to a) operationalizing social responsibility, b) identifying and engaging with stakeholders, and c) enhancing credibility of reports and claims made about social responsibility;

yes

emphasizes performance results and improvement;

yes

increases confidence and satisfaction in organizations among their customers and other stakeholders; 

debatable

is consistent with, and not in conflict with, existing documents, international treaties and conventions and existing ISO standards;

 needs to be checked

is not intended to reduce government's authority to address the social responsibility of organizations;

debatable

promotes common terminology in the social responsibility field; and

yes

broadens awareness of social responsibility

yes

Taken from item 3 of Annex A:

  • The standard should be applicable by all types of organizations. (e.g. regardless of their size, location, the nature of their activities and products, and the culture, society and environment in which they carry out their activities.)

No

Taken from Annex B, little c):

  • limiting the proliferation of  SR sector standards;

no

Taken from Annex B, little f):

  • facilitate trade liberalization and remove trade barriers (implement open and fair trade); and

dubious

Taken from Annex B, little f):

  • complement [remark: the original text says “compliment”] and avoid conflicts with other existing SR standards and requirements.

No, unless the ISO 26000 is clearly denoted as “guidance standard” and not as “International Standard”

Easy to read, or, as said in the Design Specification N049, lines 63 and 64: “The language must be clear, understandable and objective throughout the guidance standard.

no

                     May 2009, by Guido Gürtler

 

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